SKITOUREN

Im Winter verlangt die Natur vom Skitouristen oder Schneeschuhläufer hohe Flexibilität, denn nicht immer lassen Wetter und Schneeverhältnisse das Antreten der geplanten Tour zu. Nehmen Sie daher am Vortag Ihres Hüttenaufstieges Kontakt mit uns auf, damit die aktuelle Wetterlage in der Region mit uns besprochen werden kann. Die Touren rund um die Geltenhütte sind alle wenig schwierig (WS) bis ziemlich schwierig (ZS). 

Wildhorn  3247m

Aufstieg über den Col du Brochet

Höchste Erhebung zwischen Sanetsch und Gemmipass. Einer der meistbesuchten Gipfel der Berner Alpen mit zahlreichen Skirouten.

Die Gelten- Wildhorn und Audanne Hütte gelten als Ausgangspunkte.

Wird häufig im Rahmen der Haute Route der westlichen Berner Alpen überschritten.

Weitere Infos Im Führer Skitouren Berner Alpen West.

Lawinengefahr in der SE Flanke des Mont Pucel. Frühzeitig aufbrechen.

Von der Geltenhütte auf R. 605a (siehe Route Geltenhorn) in den Col du Brochet (2759m) . Auf der anderen Seite in gleicher Richtung fast ohne Höhenverlust in die Mulde, unter dem Glacier du Brochet hinüber und hinauf in den Sattel am Fuss des Südgrates des Mont Pucel (ca. 3010m) man kann vom Col du Brochet auch wie der Sommerweg gegen das Wildhorn aufsteigen und oberhalb des Felsbandes von nordöstlicher Richtung traversieren, dann etwa 100Hm abfahren, bis man östlich der Felsen steil zum Glacier des Audannes aufsteigen kann. Nordwärts über den Gletscher, zuletzt linkshaltend zum höchsten Punkt (3247.6m) oder auf den nordöstlichen Gipfel(3246.3m) mit Gipfelkreuz.

Quelle: 637c Skitouren Berner Alpen West

Abfahrt über die W- Flanke

S+ 42°auf 200Hm, ausgesetz

Wegen der Steilheit und dem felsigen Einzugsgebiet besonders lawinengefährdet und sehr ausgesetzt!

Weitere Infos Skitouren Berner Alpen West 637d

LK 263 S,273 S; 1266, 1286

1340Hm

4,5h

WS+

jede

Arpelistock 3035m

Drei Grate vereinigen sich zu einer markanten Pyramide. Realtiv kurz sind die Ansteige von der Diablerets Luftseilbahn und auch von Sanetsch, seit die Luftseilbahn von Gsteig nach Absprache auch im WInter fährt. Eine ideale Tour als Zustieg in die Geltenhütte. Von der sehr langen Route der Südseite eignet sich diejenige durch das Tal der Morge am ehesten für den Aufstieg . 

Durch das Rottal: Man holt von der Geltenhütte nach Nordosten aus und erreicht südwärts über eine von Felsbändern durchzogene Steilstufe (exponiert), ungefähr dem Verlauf des Sommerwegs folgend, das Rottal. Nach dem flachen Talboden steigt man in SW- Richtung erst durch den Graben links (S) einer alten Seitenmoräne, dann durch offenes, flaches Gelände zum  Westarm des Geltengletschers auf. Indem man die Flanke etwas rechts ausholend ersteigt, weicht man den Spalten des Gletschers aus und erreicht den Gipfel von Norden.

Durch das Furggentäli: Von der Geltenhütte hinunter auf den Boden südlich der Hütte. In SW Richtung an grossen Felsbröcken (Jägerstei) vorbei ins Furggetäli. Darin aufsteigen und auf ca. 2480m links(S)in die weite   Firnmulde zwischen Arpelistock und Hüenerhörnli. Südwärts zum Sattel P. 2685 und in gleicher Richtung weiter zur Rottalroute.

Vom Scex Rouge: Siehe Zustiege

Quelle: 607a Skitouren Berner Alpen West

LK 263 S, 273 S; 1266, 1286

Aufstieg von der Geltenhütte

1040Hm

3,5h

WS

NE

Hüenerhürli 2744m

Aufstieg durch das Rottal

Die Besteigung des kleinen Gipfels am N- Fuss des Arpelistocks lohnt sich als kurze Eingehtour oder Ruhetagtour von der Geltenhütte aus. 

Von der Geltenhütte auf R. 607 a ins Rottal. Dem Fuss der Rottalegg entlang aufsteigen, durch eine Mulde und über eine kurze Steilstufe (60Hm 35°) auf einer Schulter unter dem schmalen Hang, der zum Gipfel folgt.

Quelle: 609a von Skitouren Berner Alpen West

 

LK 263 S, 273 S; 1266, 1286

740Hm

2h

WS+

NE

Geltenhorn 3065 m

Aufstieg über die N-Seite

Man holt von der Geltenhütte nach Nordosten aus und erreicht südwärts über eine von Felsbändern

exponierte Stelle), ungefähr dem Verlauf des Sommerwegs folgend, das Rottal. Südwestwärts über den Talboden in den Graben links der alten Seitenmoräne des Geltengletschers. Vom oberen Ende des Grabens (ca. 2300m) wendet man sich nach Süden und steigt zur kleinen Moräne oberhalb von P. 2425 auf. Ostwärts über den Kamm und hinauf zum folgenden kleinen Moränebuckel. Jenseits leicht absteigend zu einer Rampe, über die man P. 2579 erreicht. Südostwärts über dne östlichen Geltengletscher in den Col du Brochet. Wer nicht nur den Pass überqueren will , steigt schon vorher rechtshaltend gegen das Geltenhorn auf; dabei umgeht man die Felsinsel im Geltengletscher links oder rechts. Weiter oben knapp links der Felsen am Ostrand der Gipfelflanke auf den E- Grat und über diesen zum höchsten Punkt des Geltenhorns. Der grosse Bergschrund, der an den E-Fuss der Flanke reicht, kann bei Vereisung den Zustieg zum E- Grat erschweren. In diesem Fall quert man unter der N- Flanke in den Sattel im W- Grat und steigt ihm entlang zum Gipfel auf.

Quelle: 605a Skitouren Berner Alpen West

605e

Lohnenswert: Abfahrt durch das Südcoulouir

Sichere Verhältnisse erforderlich!ZS+

605c

Oder Abfahrt durch das Tal der Nétage bis Daillon 2160m Abfahrt bei guten Schneeverhältnissen. 

Oder Übergang in die Cabane des Audannes..

LK 263 S,273 S; 1266, 1286

1060Hm

3,5h

WS+

N und NE

Unbedeutender Gipfel im Verbindungsgrat Arpelistock-Spitzhorn mit einer für Skifahrer attraktiven Südostfalnke. Kurze, ergiebige Tour.

Die SE Flanke ist steil, früh besonnt und ziemlich rutschgefährdet.

Von der Hütte hinunter in den Boden ins Furggentäli, dass man auf ca. 2100m allmählich nach rechts verlässt. Man steigt südlich eines markanten Bachgrabens bis auf die Höhe von Pt. 2450 auf. Hier wendet man sich nach rechts und steigt über die SE Flanke , bis man auf etwa 2600m zum E Grat oder nach links zum S- Grat quert. Über den Grat zum Gipfel.

Über die NE Seite: Fährt man über den E Gratr ab, so kann man auf 2600m statt in die SE Seite in die NE Falnke wechseln und steil(auf 100Hm 41°) in die Augstmattmulde abfahren. Südwärts zurück zur Aufstiegsroute oder um den Südausläufer des Felszahnes beim Schafhick herum und durch die Hänge Grossi Witi zum Geltenbach hinunter. 40 Hm Gegenaufsteig zur Geltenhütte.

 

Quelle: 611a Skitouren Berner Alpen West

 

LK 263 S, 1266

Aufstieg von der Geltenhütte

Schafhorn 2697m

700Hm

2,5h

ZS-

SW bzw.NE

Inneres Spitzhorn 2764m

Aufstieg durch das Furggentäli oder die Grossi Witi

Ohne Namen auf der Landkarte. Grataufschwung P. 2764 zwischen Spitzhorn und Schafhorn wird von Einheimischen Inner Spitzhorn genannt. Er ist etwas steiler und schwieriger als das Schafhorn.

Aufstieg über Furggentäli oder Grossi Wiiti. Über Augstmatte Richtung E Grat. Über SE Flanke von rechts nach links zum S Grat und über diesen zum Gipfel.

 

Quelle: 612a mit Abweichungen Skitouren Berner Alpen West

 

LK 263 S, 273 S; 1266, 1286

770Hm

2,5h

ZS

S und E

"Die wilden W's": Diese 5-Tages-Tour führt von Hütte zu Hütte durch den attraktivsten Teil des Berner Oberlandes.

Den genauen Tourenbeschrieb findest du HIER. Oder melde dich bequem bei einer de Bergsteigerschulen welche "die Wilden W's" jährlich durchführen.

 Geltenhütte

033 765 32 20

www.gelten.ch

Wildhornhütte

033 733 23 82

www.wildhornhuette.ch

Wildstrubelhütte

033 744 33 38

www.wildstrubelhuette.ch

Cabane des Audannes

079 310 90 60

www.audannes.ch

Unser Highlight:

Haute Route vom Sommet des Diablerets zum Wildstrubel:

"Die wilden W's"

Geltenhütte SAC

 

Susanne Brand / Helen Weber

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Susanne Brand

Kirchstrasse 42

CH-3782 Lauenen

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www.gelten.ch

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Tel. +41  (0)33 765 32 20

 

 

Koordinaten 592.340/ 135.360

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